Gäste

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Der Schauspieler, Sänger und Regisseur wurde in Potsdam geboren, studierte nach Abitur und Schlosserlehre an der Leipziger Theaterhochschule sowie am Studio des Dresdner Staatsschauspiels und hatte Theaterengagements in Düsseldorf, Weimar, Bremen und Krefeld. In Bremen gründete er die Band "Flut", deren Sänger er war. In Düsseldorf, Bremen, Weimar, Rheinsberg und Magdeburg führte Carsten Andörfer Regie, in Hamburg war er als Dozent für Schauspiel und Sprecherziehung an der Sängerakademie tätig. Umfangreich ist die Liste seiner Theater-, Film- und TV-Rollen. Am Schauspielhaus Düsseldorf spielte er u.a. Jesus/Awdi in "Zeit der Wölfe", am Nationaltheater Weimar zählte der Albert in "Groß und klein" von Botho Strauß zu seinen schauspielerischen Aufgaben, in Bremen war es der Alwa in Wedekinds "Lulu" und neben den unterschiedlichsten Rollen in Krefeld schließlich der McMurphy in "Einer flog über's Kuckucksnest" und Tevje, die männliche Hauptrolle im Musical "Anatevka". Zur Zeit ist er freiberuflich in seinen verschiedenen Professionen unterwegs.

Regie, Bühne und Kostüm zu DAS KUNSTSEIDENE MÄDCHEN - nach dem Roman von Irmgard Keun (Bühnenfassung von Gottfried Greiffenhagen)

Geboren in Berlin, aufgewachsen in der Nähe von Wismar, kehrte Anna Fülle als Achtzehnjährige in ihre Geburtsstadt zurück, arbeitete dort mit einer eigenen Theatergruppe und studierte an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch", Abteilung Puppenspielkunst. Nach dem Studium war sie drei Jahre freischaffend tätig. Sie inszenierte u.a. am Jugendtheater Stellwerk Weimar "Die Katze" von Horst Hawemann. In Naumburg war sie von 2004 bis 2009 fest engagiert, spielte in vielen Stücken (u.a. in der prämierten Inszenierung "Romeo und Julia") und führte Regie. 2009 bis 2014 gehörte sie zum Ensemble des Theaters im Waidspeicher Erfurt und ist seitdem wieder freiberuflich und u.a. in Meiningen tätig. Immer wieder spielt sie gern in Naumburg, dessen Theater sie sich eng verbunden fühlt.

Figuren- und Schauspielerin in KÄPTEN KNITTERBART & SEINE BANDE, Puppenspiel nach Cornelia Funke

Im Alter von 9 Jahren stand Leopold Geßele, Sohn einer Großfamilie, zum ersten Mal auf der Bühne der Münchner Kammerspiele und spielte dort als Jugendlicher in der deutschen Uraufführung von „Chatroom“ unter der Regie des Autors Enda Walsh. Eine Tournee durch Deutschland folgte. Auch am Residenztheater München spielte er unter Dieter Dorn in „Leichtes Spiel“ eine deutsche Uraufführung von Botho Strauß. Während seines Schauspielstudiums an der Anton-Bruckner-Universität in Linz spielte er parallel in mehreren Stücken am Stadt und Landestheater. Von Linz ging es für ihn 2014-2016 direkt ins Ensemble des Next Liberty Kinder- und Jugendtheater Graz, wo er u.a. als Titelrolle in der österreichischen Uraufführung von Erich Kästners „Klaus im Schrank“ zu sehen war. Nach einigen Kurzfilmen und Fernsehauftritten machte Leopold Geßele eine Weiterbildung für Camera-Acting in Berlin, wo er seitdem als freier Schauspieler und Musiker tätig ist. 

Rolle Otto in VATER MUTTER GEISTERBAHN, ein Schauspiel von Martin Heckmanns

 

Studium der Musiktheater-Regie bei Götz Friedrich an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Hamburg. Engagements am Theater Luzern, am Staatstheater Darmstadt, auf den Festwochen für Alte Musik Innsbruck, an der English National Opera London und am Theater Bremen. Zusammenarbeit mit den Regisseuren Peter Palitzsch, Hans Kresnik, David Pountney, Werner Schroeter u.a. - Lehraufträge für Szenische Arbeit an der Folkwang Hochschule Essen und an der Hochschule für Künste Bremen. Workshops und Seminare deutschlandweit. Seit dem Jahr 2000 Inszenierungen für Musiktheater, Schauspiel und Kinder- und Jugendtheater am Theater Bremen, an der Neuköllner Oper Berlin, am Theater Biel-Solothurn, am Europäischen Zentrum der Künste Dresden-Hellerau, am Theater Oberhausen, am Deutschen Nationaltheater Weimar, am Theater Vorpommern, Landestheater Detmold u.v.a. - Seit einigen Jahren auch Bühnen- und Kostümbilder, davon in Naumburg: "Der Schimmelreiter", "Der Untergang des Hauses Usher", "Das Urteil" und "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?". - Nächste Inszenierungen: "La Signorina Doria" am Volkstheater Rostock, "I do, I do" am Theater an der Rott und "Die Dreigroschenoper" am Landestheater Mecklenburg.

Der Norddeutsche schließt 2016 seine Schauspielausbildung an der Schule für Schauspiel Hamburg ab. Er startet mit der Figur des Maik im Erfolgsstück TSCHICK in Naumburg in seine Theaterlaufbahn. In seinem "ersten Leben" war der junge Mann Sportsegler und Vizemeister Schleswig-Holsteins in seiner Altersklasse. Bereits als Schüler trat er (in der Optimistklasse) auch an den Küsten Mallorcas, Polens und Dänemarks an und galt als deutsches nachwuchstalent in der 420er-Klasse.
Von der bewegten See wechselte er nun zu den ebenso wankenden Bühnenbrettern, die die Welt bedeuten können, auf denen ihm eine erfolgreiche und glückliche "Große Fahrt" zu wünschen ist.

Rolle des Maik in TSCHICK - nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf, Bühnenfassung von Robert Koall

Alexander Klages wurde 1967 in Hamburg geboren, arbeitet seit 1995 als Schauspieler. Fest im Ensemble der städtischen Bühnen Nürnberg, des jungen Theater Göttingen und am Theater „Die Färbe“, Singen. Dazwischen war er immer wieder freier Schauspieler in München, Köln, Bonn, Schwetzingen, Berlin und Hamburg. Außerdem ist er in diversen Film und Fernsehproduktionen zu sehen. Zuletzt spielte er in der Berliner Off-Szene in der Produktion „König Ubu“ im Stadtbad Steglitz und am Altonaer Theater in Hamburg in der Uraufführung „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“.

Titelrolle in FAUST.DER TRAGÖDIE ERSTER TEIL von Johann Wolfgang Goethe, Titelrolle in DER GEIZIGE von J.B. Molière 

Der Berliner absolvierte ein Bühnen- und Kostümbildnerstudium an der Hochschule der Künste in seiner Heimatstadt. Assistenzen an der Deutschen Oper Berlin, am Deutschen Theater Berlin, der Staatsoper Wien, der Staatsoper Hamburg und der Semperoper Dresden folgten. Seit 1998 ist er freischaffend tätig. Er arbeitete seitdem mit Regisseuren wie Jakob Peters-Messer, Anthony Pilavachi und Robert Lehmeier an den Theatern Nürnberg, Weimar, Wiesbaden, Bern, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, an den Opernhäusern in Leipzig, Bonn, Wuppertal, Chemnitz und Erfurt, dem Festspielhaus Baden-Baden, bei den Musikfestspielen Potsdam-Sanssouci, der Nederlandse Reisopera, dem Teatro Nacional de Sao Carlos in Lissabon, der Opéra National Bordeaux und der Opéra de Nice, der Opera Ireland in Dublin und der Nationaloper Tirana. Vorrangig beschäftigt er sich mit Werken des 18. Jahrhunderts und mit Opern des 20. Jahrhunderts, inklusive Uraufführungen. An der Oper Leipzig wird Markus Meyer 2016/17 die Bühne und die Kostüme zu DER REBELL DES KÖNIGS gestalten.

Bühnen- und Kostümbildner zu DER ZERBROCHNE KRUG von Heinrich von Kleist

Der in Bochum geborene Schauspieler und Regisseur hatte vor Beginn seiner Theater- und Filmlaufbahn ein Philosophiestudium begonnen. Nach der Ausbildung zum Schauspieler in Hamburg erhielt er Festengagements an den Theatern Dortmund und Heilbronn sowie am Staatstheater Nürnberg. Seitdem ist er freiberuflich tätig und überwiegend auf Hamburger Bühnen zu sehen, wie z.B. am Ernst-Deutsch-Theater, den Hamburger Kammerspielen, dem Thalia Theater oder dem Altonaer Theater.
Daneben ist Georg Münzel häufig als Gast bei Festspielen (Jagsthausen, Heppenheim und Bad Hersfeld) zu erleben. 2003 erhielt er für seine Darstellung der Titelrolle in dem Kleistdrama "Prinz Friedrich von Homburg" den Großen Hersfeld-Preis. Ab und an steht er seit 2005 auch vor der Kamera. 2015 erhielt Münzel für seine Regie des Stücks "Fast genial" am Altonaer Theater den Rolf-Mares-Preis. Georg Münzel lebt in Hamburg.

Regie zu TSCHICK von Robert Koall, nach Wolfgang Herrndorf und zu "KUNST" von Yasmina Reza

Die gebürtige Münchnerin kam über Umwege ans Theater. Zunächst begann sie nach einer erfolgreichen Teilnahme der Sendung „Germany’s Next Topmodel“ international als Model zu arbeiten. Dann folgten Moderationsjobs für die Sender Einsplus und Servus TV. 2011 bekam Marie Nasemann dann die Möglichkeit in ihrem ersten ZDF Film mitzuspielen. Sie arbeitete dafür mit einem privaten Schauspielcoach zusammen. Wenig später hatte sie einen prägenden Besuch im Theater und entschied sich daraufhin eine klassische Schauspielschule zu besuchen. Im Juli 2016 schloss sie mit der Bühnenreife die Ausbildung am Schauspielstudio Frese ab. Inzwischen wohnt Marie in Berlin, wo sie im April an der Volksbühne im Stück „Oblomow“ mitgewirkt hat. Im Herbst 2017 spielt Marie Nasemann erneut die Bösewichtsgattin Stella Iwanowa im Stück „Katastrophenstimmung, eine Oper zum Davonlaufen“ von Schorsch Kamerun in Hamburg. Wenn neben Theater und Film noch Zeit bleibt, beschäftigt sich Marie am liebsten mit www.fairknallt.de - ihrem Blog über faire und nachhaltige Mode und Naturkosmetik. 

Titelrolle in ICH, UTA von Thomas B. Hoffmann

Stephanie Petrowitz wurde 1975 in Berlin geboren. Sie absolvierte von 1996 bis 2000 ein Schauspielstudium an der Hochschule der Künste Berlin (heute UdK). Nach einem Gastengagement im Jahr 2001 am Deutschen Theater Berlin mit Einar Schleef ging sie für zwei Jahre ins Festengagement ans Stadttheater Hildesheim, wo sie bis 2007 in verschiedenen Stücken zu sehen war. Seit 2003 lebt und arbeitet sie freischaffend in ihrer Heimatstadt und für verschiedene Theater, u.a. in Göttingen, Zittau, Bremen, Gera, Wolfsburg und Magdeburg. Seit 2011 ist Stephanie Petrowitz regelmässig als Gast in den Sophiensaelen bei "La dernière crise - Frauen am Rande der Komik" zu sehen. Eine erste Kinohauptrolle spielte sie in dem Drama "Die Geschichte vom Astronauten" (2014). Der Film feierte beim Festival Max Ophüls Preis 2015 Premiere, gewann auf Festivals mehrere Preise und startete im Dezember des gleichen Jahres in deutschen Kinos. 2015 sah man Petrowitz auch in einer durchgehenden Rolle als Vollzugsbeamtin in der ersten Staffel der Gefängnisserie "Block B - Unter Arrest". Parallel zu ihrer zunehmenden Film- und Fernseharbeit ist sie weiterhin als Theaterschauspielerin aktiv. 

Rolle der Frau Klops in DER BLAUE STUHL nach dem Bilderbuch von Claude Boujon

Die vielseitige Schauspielerin und Sängerin (klassisch ausgebildeter Mezzo-Sopran) absolvierte ihr Studium an der Universität der Künste Berlin. Engagements führten sie ans Schauspielhaus Bochum, Landestheater Linz, Schauspiel Bonn, St. Pauli Theater Hamburg, Renaissance Theater Berlin, an die Staatstheater Kassel und Nürnberg sowie die Vereinigten Bühnen Wien bzw. Bozen, ans Theater Osnabrück, Theater des Westens Berlin und an die Komödie am Ku'damm in Berlin. Außerdem wurde sie für die Bregenzer Festspiele engagiert. Zu ihren besonderen Bühnenerfolgen gehört die Eliza in MY FAIR LADY, die Irene Molloy in HELLO DOLLY, die Luise im Schauspiel ACHT FRAUEN, die Großherzogin von Gerolstein in der gleichnamigen Operette sowie Reno Swenney in ANYTHING GOES. In Bochum sah man sie u.a. als Fee vom See in Monty Pythons SPAMALOT. Außerdem ist sie seit Jahren als Gesangslehrerin tätig, ist Vocal-Coach für die Künstler auf den TUI-Kreuzfahrtschiffen, hat eine gefragte Synchronstimme und spielt in TV-Serien wie "Doppelter Einsatz", "Balko", "Ein starkes Team" und "Die Cleveren".

Rolle der Königin in SCHNEEWITTCHEN nach Raphael Protiwensky

Den Hamburger, der vor seiner privaten Schauspielausbildung erst eine Buchdruckerlehre absolvierte, darf man heute durchaus als einen Grandseigneur des deutschen Theaters und TVs bezeichnen. Der nunmehr über 80jährige  Schauspieler arbeitete mit bedeutenden Theaterleuten zusammen. Bei Kurt Hübner war er in Ulm engagiert, in seinen Engagements in Bremen, an den Münchner Kammerspielen, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg und an den Staatlichen Schauspielbühnen Berlin spielte er unter der Regie von Peter Zadek, Paul Verhoeven und zahlreichen anderen Großen ihres Fachs. Dem breiteren Publikum ist er vor allem durch seine zahlreichen Fernsehrollen bekannt, z.B. in der Rolle des Patriarchen Werner Gravenberg in der ZDF-Serie "Julia - Wege zum Glück". Seit 50 Jahren spielt er bis heute in Filmen und Serien wie "Hafenpolizei", "Ein Fall für zwei", "Der Clown", "Alarm für Cobra 11", "Die Motorrad Cops", "Der letzte Zeuge", "alphateam - Die Lebensretter im OP", "Dr. Sommerfeld - Neues vom Bülowbogen", "Der Landarzt", "Unser Lehrer Dr. Specht", "Das Traumschiff" "Inga Lindström: Die Frau am Leuchtturm", "Unser Charly", "Rote Rosen", "Die Rosenheim-Cops", "Ein Hausboot zum Verlieben", "Danni Lowinski", "Heiter bis tödlich: Hauptstadtrevier" u.v.a.

Rolle des Siegfried Rabinovicz in DAS URTEIL von Paul Hengge

Ute Radler ist in Hamburg aufgewachsen. Sie studierte Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee und an der UPV im baskischen Bilbao. Während des Studiums entwarf sie bereits Szenenbilder für Kurzfilme und arbeitete in verschiedenen Büros für Ausstellungsgestaltung. Nach dem Studium enstehen erste eigene Bühnenbilder in der Laeiszhalle Hamburg und der Hamburger Theaterakademie.
Von 2011 bis 2014 war sie Bühnenbildassistentin am Hamburger Thalia Theater. In dieser Zeit entwarf sie auch eigene Bühnenbilder und Raumkonzepte. Seit 2014 ist sie freie Bühnenbildnerin, unter anderem am Lichthoftheater Hamburg, am Staatstheater Darmstadt und am Thalia Theater Hamburg.

Bühnen- und Kostümbildnerin zu TSCHICK von Robert Koall, nach Wolfgang Herrndorf und für "KUNST" von Yasmina Reza

1972 im Sauerland geboren, absolvierte er seine Schauspielausbildung an der American Academy of Dramatic Arts/Los Angeles. Dort war er auch Mitglied des International Classical Acting Projects unter der Leitung von Elizabeth Huffman und erhielt eine Filmschauspielausbildung am THE STUDIO. Als freiberuflicher Schauspieler spielte er in Deutschland u.a. an der Studio-Bühne Essen und am Hans-Otto-Theater Potsdam. 1999 gründete er das Kindertheater "Zapperment!" Berlin mit; zahlreiche Festivalbesuche und Auftritte führten ihn in Kooperation mit dem "theater der jugend" Paderborn in bisher neun europäische Länder und die USA. Er inszenierte und initiierte rund 50 Projekte in der freien Szene, darunter Seniorentheaterprojekte und Literaturtheater. Regiearbeiten von Stephan Rumphorst wurden beim "Liverpool International Theatre Festival" in Kanada und beim AACT-Theater-Festival in Florida ausgezeichnet. Von 2012 bis 2014 war er am Landestheater Eisenach als Schauspieler, Regisseur und Theaterpädagoge engagiert.

Regie und Ausstattung zu OUT! - GEFANGEN IM NETZ von Knut Winkmann, Regie zu SHAKESPEARES SÄMTLICHE WERKE von Long, Singer & Winfield und DAS KARUSSELL von Schönfelder, Hörner & Zeininger

Als „Regisseurin von Ausnahmeformat“ für ihre Inszenierungen von Don Giovanni und Evita gefeiert, eilt der in Saarbrücken lebenden Theaterwissenschaftlerin Barbara Schöne der Ruf voraus, genreübergreifend „pointenscharf, präzise und ungemein unterhaltsam“ (Opernwelt) zu arbeiten. Dabei kommt ihr zugute, dass sie neben einer umfassenden musikalischen Ausbildung u.a. als Sängerin auch Kunstgeschichte und Germanistik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg studierte. Ihre von der Musik inspirierten Ideen münden nicht selten in einem choreografischen Feuerwerk. Die szenische Uraufführung der Lady Magnesia (Weinberg) am Theater Erfurt wurde von der Zeitschrift Opernwelt und Deutschland- radioKultur als „Geniestreich“ bezeichnet. Ab 2004 eignete sich Barbara Schöne durch Ihre Tätigkeit als Abendspielleiterin und Assistentin von namhaften Regisseuren ein umfassendes Repertoire im Bereich Oper, Operette und Musical an. Die Musikakademie Rheinsberg engagierte sie für die Ausgrabung der Oper "Das Urteil des Midas" (Gretry). Beim Montafoner Sommer, einem Open Air Festival in Vorarlberg zeigte sie die Oper "Die Flut" (Blacher) und inszenierte kurz darauf das Musical "Hello Dolly", dem ein überwältigender Erfolg mit "Don Giovanni" (Mozart) beim Musiktheater Vorarlberg folgte. Im Januar 2013 wurde sie eingeladen mit dem Werkensemble Leipzig das Schauspiel "Offene Zweierbeziehung" (Dario Fo) zu erarbeiten. Nach dem Kindermusical "Till Eulenspiegel" von Konstantin Wecker und Peter Blaikner auf den Domstufen in Erfurt folgte kürzlich die umjubelte Premiere "Evita" (Lloyd-Webber) in Österreich. Danach erarbeitete sie die Churchopera „Tobias and the Angel“ von Jonathan Dove mit dem Münchener Rundfunkorchester unter der Leitung von Ulf Schirmer in der Herz-Jesu-Kirche in München. 

Regie & Ausstattung in DER BLAUE STUHL von Claude Boujon

 

Der Wahl-Berliner wurde in Vorarlberg geboren. Er studierte Musik- und Theaterwissenschaft sowie Kirchenmusik und absolvierte schließlich eine Schauspielausbildung an der Schauspielschule des Wiener Volkstheaters. In Wien spielte Paul Sonderegger zunächst am Volkstheater und am Theater der Jugend. Es folgten mehrere Jahre im Engagement am Landestheater Mecklenburg in Neustrelitz. In seiner neuen Heimat Berlin arbeitete er an der Komischen Oper und am GRIPS-Theater. Seine Stimme ist präsent in Hörspielen und Features für den RBB, das Deutschlandradio und den Deutschlandfunk, in Hörbüchern sowie in Hörführungen zahlreicher Museen und Ausstellungen. Im Kulturradio des RBB moderiert er Sendungen. Als gefragter Rezitator ist er für renommierte Verlage (u.a. Suhrkamp, Kindler, Aufbau und dtv) tätig und begleitet Autoren bei Lesungen. Musikalisch-literarische Programme, mit denen er und der englische Pianist Scott Curry (u.a. zu Liszt/Wagner, Tschaikowski/Klaus Mann oder Wagner/Nietzsche) gastieren, finden immer auch ein interessiertes Publikum in Naumburg. Als Regisseur kennen ihn die Naumburger u.a. von den Inszenierungen "Effi Briest", "Dame und Springer" und "Gretchen 89ff.". Seine lukullischen Lesungen im ehemaligen "Bock's" (jetzt "Linie A") fanden auch ein begeistertes Publikum.

Regie für DIE GESCHICHTE VOM BRAVEN SOLDATEN SCHWEJK von Jaroslav Hasek

 

Die gebürtige Schwerinerin studierte an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch", Berlin, Abteilung Puppenspielkunst. Erste Engagements führten sie nach Erfurt, Halle und Naumburg. Neben ihren Tätigkeiten als Puppen- und Schauspielerin arbeitete sie als Regisseurin und Bühnenausstatterin für verschiedene deutsche Puppentheater, unter anderem in Karlsruhe, Magdeburg, Chemnitz, Bautzen und Leipzig. Seit 2009 ist Kristine Stahl am Theater Waidspeicher in Erfurt engagiert. Dem Theater in Naumburg, dessen Kleine Bühne ihr Vater, Peter Stahl, lange Zeit leitete, ist sie eng verbunden und gastiert wiederholt und gern in der Domstadt.

Spielfassung, Ausstattung und Regie für KÄPTEN KNITTERBART & SEINE BANDE, Puppenspiel nach Cornelia Funke

Markus Sulzbacher ist im steirischen Salzkammergut in Österreich geboren und aufgewachsen. Nach einer abgebrochenen Ausbildung zum Chemiker wechselte er über Umwege zur Kunst. Zunächst machte er ein Studium zum Toningenieur in Wien. In dieser Zeit stand er auch als Frontman der Falco Revival Band bei rund 80 Konzerten auf der Bühne. Markus Sulzbacher wurde Producer beim Radio und wenig später professioneller Sprecher. Nach einem Umzug nach Berlin fand er mit Johannes Hitzblech von der Actor Factory und Mike Bernardin vom Meisnertechnik-Studio zwei einflussreiche Mentoren im Schauspiel. Als selbstständiger Sprecher für vielfältige Produktionen in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist Markus Sulzbacher etabliert, jedoch liegt seine Zukunft nun wieder auf der Bühne.

Rolle des Friedrich Nietzsche beim 2. NAUMBURGER THEATERSPAZIERGANG

Peter Wagner wurde in Dresden geboren. Nach einer Ausbildung zum Tischler am Theater Junge Generation Dresden studierte er von 2001 bis 2005 Schauspiel an der Hochschule für Film und Fernsehen »Konrad Wolf« Potsdam-Babelsberg. Bereits während seines Studiums war er als Gast am Theater Aachen und an der Schillerwerkstatt Berlin engagiert. Es folgten Festengagements am Hans Otto Theater von 2005 bis 2009 und am Anhaltischen Theater Dessau von 2012 bis 2013. Als freischaffender Schauspieler arbeitete er u. a. an Theatern in Berlin, Dresden, Bremerhaven, Paderborn, Coburg, Quedlinburg und bei den Nibelungenfestspielen Worms. Auch dem Hans Otto Theater blieb er regelmäßig als Gast verbunden. Neben seiner Arbeit als Schauspieler entstehen auch regelmäßig eigene Regiearbeiten in der Off-Szene von Dresden und Leipzig sowie Livehörspiele mit dem Kollektiv Das : zelT. Zudem arbeitet Peter Wagner auch als Sprecher, Radiomoderator, DJ und Veranstaltungsorganisator.

Rolle des Hermann in ICH, UTA - Schauspiel von Thomas B. Hoffmann